ZHEJIANG BHS JOURNAL BEARING CO., LTD. Das im Bezirk FengXian in Shanghai ansässige Unternehmen „BHS“ ist ein Profi Hersteller von Kippsegment-Axiallagern Und Kipplagerfabrik...
A Kipplager des Kompressors besteht aus mehreren einzelnen Pads, die um die Oberfläche des Zapfens (Welle) angeordnet sind. Jedes Pad ist auf einem Drehpunkt montiert, der eine freie Neigung ermöglicht, wodurch eine konvergierende Keilgeometrie entsteht, die beim Drehen der Welle hydrodynamischen Druck erzeugt. Dieser Druck stützt die Welle auf einem dünnen Ölfilm ohne Metall-zu-Metall-Kontakt. Der Kippvorgang ist von entscheidender Bedeutung – er ermöglicht es jedem Pad, sich an Last-, Geschwindigkeits- und Temperaturänderungen anzupassen und so eine optimale Ölfilmdicke über einen weiten Bereich von Betriebsbedingungen hinweg aufrechtzuerhalten. Die Anzahl der Pads liegt typischerweise zwischen vier und sechs, wobei Fünf-Pad-Designs für die meisten Kompressoranwendungen die beste Kombination aus Belastbarkeit und Stabilität bieten. Die Drehpunktkonfiguration – Last zwischen den Pads (LBP) oder Last auf dem Pad (LOP) – bestimmt die dynamische Reaktion des Lagers und wird auf der Grundlage einer Rotoranalyse ausgewählt.
Die Konfiguration von Pads und Drehpunkten hat erheblichen Einfluss auf die Lagerleistung. Load Between Pads (LBP)-Lager positionieren den Lastvektor zwischen zwei benachbarten Pads und sorgen so für höhere Dämpfung und Stabilität – die häufigste Konfiguration für Kompressoren. Load On Pad (LOP)-Lager richten die Last auf den Drehpunkt eines einzelnen Pads aus und bieten unterschiedliche Steifigkeits- und Dämpfungseigenschaften, die für bestimmte Rotorkonstruktionen bevorzugt sein können. Die Anzahl der Bremsbeläge wirkt sich auf die Stabilität aus: Lager mit vier Bremsbelägen eignen sich für mittlere Geschwindigkeiten, Lager mit fünf Bremsbelägen bieten die beste Gesamtleistung und Lager mit sechs Bremsbelägen bieten maximale Stabilität für Anwendungen mit sehr hoher Geschwindigkeit oder hoher Belastung. Die Belagvorspannung – der Versatz der Belagmitte relativ zur Lagermitte – ist ein weiterer Konstruktionsparameter, der die Ölfilmdicke und die Lagersteifigkeit beeinflusst.
Die Leistung und Zuverlässigkeit von Kompressor-Kippsegment-Gleitlagern hängt stark von der Materialauswahl und der Fertigungsgenauigkeit ab. Das Lagergehäuse wird typischerweise aus Stahl oder Gusseisen gefertigt und sorgt so für strukturelle Steifigkeit und Dimensionsstabilität. Die Pads selbst bestehen aus einer Stahl- oder Bronzeunterlage mit einer Auskleidung aus Weißmetall (Babbitt) – die Babbitt-Schicht stellt die eigentliche Lageroberfläche dar und bietet eine hervorragende Einbettbarkeit und Anpassungsfähigkeit, um kleinere Wellenfehlausrichtungen auszugleichen. Bei fortgeschrittenen Lagern können Polymer- oder Verbundwerkstoff-Belagmaterialien zur Verbesserung der thermischen Leistung oder chemischen Beständigkeit verwendet werden. Die Herstellung erfordert präzises Schleifen und Bohren, um Toleranzen in Mikrometern einzuhalten – die Rundheit der Bremsbelagbohrung muss innerhalb von 0,005 mm liegen, um eine gleichmäßige Ölfilmdicke sicherzustellen. Die Oberflächenbeschaffenheit der Babbitt-Schicht beträgt typischerweise Ra 0,4 Mikrometer oder besser.
Kippsegment-Gleitlager bieten in Kompressoranwendungen deutliche Vorteile gegenüber Lagern mit fester Geometrie. Die selbstausrichtenden Pads verhindern Ölwirbel und Ölpeitschen – destabilisierende Phänomene, die bei hohen Geschwindigkeiten zu starken Vibrationen in festen Gleitlagern führen können. Die Lager sorgen für eine hohe Dämpfung, reduzieren die Rotorvibrationsamplituden und verbessern die Gesamtzuverlässigkeit des Kompressors. Sie gleichen Wellenfehlausrichtungen und Wärmeausdehnung besser aus als Festlager und verlängern so die Lagerlebensdauer. Der hydrodynamische Ölfilm bietet eine hervorragende Belastbarkeit bei geringer Reibung – der Reibungskoeffizient liegt typischerweise zwischen 0,001 und 0,005. Diese Lager unterstützen auch Wellengeschwindigkeiten von mehr als 100 m/s Oberflächengeschwindigkeit und eignen sich daher für Kompressoren mit der höchsten Drehzahl, die in Öl- und Gas-, Petrochemie- und Energieerzeugungsanwendungen eingesetzt werden.
Der ordnungsgemäße Einbau der Gleitlager des Kompressor-Kippsegments ist für die Erzielung von Designleistung und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung. Das Lagergehäuse muss genau auf die Mittellinie der Welle ausgerichtet sein – eine Fehlausrichtung von nur 0,05 mm kann zu ungleichmäßiger Belagbelastung und vorzeitigem Verschleiß führen. Das Lagerspiel muss mittels Plastigauge oder direkter Messung überprüft werden, typischerweise 0,001–0,002 mm pro mm Wellendurchmesser. Die Schmierstoffversorgung ist von entscheidender Bedeutung – Öltemperatur und -druck müssen innerhalb vorgegebener Grenzen gehalten werden, um eine ausreichende Ölfilmbildung sicherzustellen. Der Anlauf erfordert eine sorgfältige Überwachung: Das Lager muss einen hydrodynamischen Auftrieb aufbauen, bevor es die volle Betriebsgeschwindigkeit erreicht. Die Vibrationsüberwachung mithilfe von Näherungssonden liefert Echtzeitanzeigen über den Lagerzustand und die Rotorstabilität. Eine regelmäßige Ölanalyse erkennt Lagerverschleiß durch Partikelzählung und spektrometrische Analyse.